Was Lose im Internet kosten

Da alle Anbieter von Weihnachtslosen, die nicht gleichzeitig staatlich autorisierte Verkaufsstellen im spanischen Hoheitsgebiet sind, sich Lose von eben diesen verschaffen müssen, werden die Lose immer mit einem kleinen Aufschlag weiter verkauft. Diesen Aufschlag auf den eigentlichen Lospreis erheben alle Wiederverkäufer, die örtlichen wie auch die Internet-Loshändler. Eine moderate Zusatzgebühr, die durchaus ihre Berechtigungen hat und nicht überhöht erscheint.

Besonders im Internet hat sich eine Vermittlungsgebühr von durchschnittlich circa 18,5% auf den eigentlichen Lospreis durchgesetzt, was etwa 4,50 Euro entspricht. Ein Décimo kostet im Internethandel somit 24,50 Euro.

Immerhin muss ein Internet-Wiederverkäufer alle Lose, die er anbietet, zunächst mal vorfinanzieren. Die Kosten hierfür und auch das Internetangebot als solches wollen ebenso finanziert sein. Die Mehrwertsteuer wird auch beim Weiterverkauf erhoben. Die Kosten des Geldtransfers (Kreditkartenkosten, Lastschriften, Gewinnauszahlungen) werden dem Anbieter in Rechnung gestellt. Weitere Kosten entstehen für die gesamte Abwicklung des Kaufes, die angebotenen Services wie Gewinnauswertungen, Mailversand und SMS und auch für die Gewinnanforderung selbst. Und schließlich wollen die Internet-Loshändler auch noch etwas verdienen. Eine zusätzliche Gebühr als solches ist also durchaus berechtigt!

Manche Internet-Loshändler allerdings übertreiben aber deutlich! Wie zum Beispiel www.lottoland.com. Hier wird ein Aufschlag von knapp 15 Euro auf ein Decimo verlangt. Erst wenn man ein ganzes Los kauft, also 10 Decimos einer Nummer, dann entspricht der Aufschlag dem gängigen Wert. Um diesen “Rabatt” zu bekommen, muss man aber insgesamt knapp 250 Euro bezahlen.

Der seriöse Internetvertrieb wird anscheinend nur über wenige, verschiedene, internationale Portale wie www.jaxx.comwww.serviapuestas.es oder www.lottery24.net abgewickelt.

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